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Updated: 18.12.2012 16:09

Zeit statt Konsum - Arbeitsverweigerung

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Ein gutes Leben new

Teilzeitarbeit für alle - eine zeitgemäße Unterwanderung gewohnter Vorstellungen und eingerosteter Identitäten. Rede von Frigga Haug externer Link zur Eröffnung des 3. Deutschen Sozialforums bei Freitag online

Hängematte für alle?

"Je höher die Arbeitslosigkeit und Verarmung, umso beharrlicher wird im öffentlichen Diskurs die Arbeitsmoral hochgehalten. Wie das neue Regierungsprogramm zeigt, denkt sich der Staat immer neue Kontrollen und Zwangsmaßnahmen gegen Arbeitslose aus. Bei all der übersteigerten Stigmatisierung von angeblicher Faulheit setzen viele kritische Kräfte als Gegendiskurs auf demonstrative Faulheit als Utopie. Das "Lob der Faulheit" hat in der Linken wieder Konjunktur. Was bringt das? Und was kann "Faulheit" eigentlich heute bedeuten?" Ein Dossier in der österreichischen Zeitschrift Malmoe externer Link des Vereins zur Förderung medialer Vielfalt und Qualität Nr. 36:

  • Ökonomie der Anerkennung: Tristesse ade, bonjour Pares(s)e?
    " "Faulheit!" soll das wieder entdeckte Gegenmittel für das von Arbeitsalltag und -eifer geplagte partikuläre Ich heißen. Würden gesellschaftliche Veränderungen in Ratgeberliteratur ihren Anfang finden, sollten schon ein paar davon im Gange sein - so viele Bücher unterschiedlichster Couleur begrüßen, erläutern, entdecken, begründen und bringen dem/der LeserIn die Faulheit und den geschickten Umgang mit ihr bei. Die AutorInnen unzähliger Ratgeber sprechen kokett brenzlige Themen an - entfremdete Arbeit, Selbstausbeutung, aktives Distanzieren vom eigenen Unternehmen. Sie lösen überschaubare Skandale aus, schreiben mitunter subversiv und geben ihr Wissen als Tipps weiter. Wozu/wogegen Faulheit gut sein soll? Dazu, sich ein windstilles Plätzchen in einer Ecke der großen Arbeitswelt zu sichern, Stress abzubauen, die eigene Verwertbarkeit zu erhöhen, sich für den nächsten (besseren) Job fit zu machen, von der eigenen Kreativität zu profitieren, cool zu wirken oder die Kunst zu vermitteln, sich selbst die Nicht-Identifizierung mit dem Unternehmen beizubringen - eine Herausforderung, die angesichts der Popularität der hochaktuellen Ich-AGs abseits der Schizophrenie kaum zu bewerkstelligen ist." Artikel von Radostina Patulova
  • Recht auf Faulheit. Nach Paul Lafargue
    "Als Paul Lafargue, der Schwiegersohn von Karl Marx, 1883 das "Recht auf Faulheit" in einem polemischen Manifest diesen Titels ausruft, wird er meist ignoriert oder im günstigsten Fall belächelt. Zu sehr kippt die Kampfschrift ins Parodistische. Zu sehr nimmt der Text sich selber das Recht heraus, statt zu argumentieren in Traumwelten eines geglückten Lebens zu schwelgen. Im Rückblick erscheinen Lafargues Traumwelten jedoch zum Teil realistisch." Artikel von Martin Jörg Schäfer
  • Die ArbeiterInnen mögen die Arbeit nicht ...auch heute noch nicht, obwohl der Kampf gegen die Arbeit schwieriger ist
    "Das Lob der Faulheit wird heute in linken Kreisen vorwiegend von der so genannten "wertkritischen" Denkschule gesungen, die Kapitalismus als alles absorbierendes System kritisieren, das nicht durch Klassenkampf, sondern nur durch eine Kritik und anschließende Überwindung der Warenform attackiert werden kann." Artikel von Robert Foltin

Manifest gegen die Arbeit

"Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft - der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit! ..."

Wo bitte geht's zur Revolution?

Text der Beilage zur Wildcat 69, Frühling 2004

»Ne Travaillez Jamais!«

Artikel von Felix Klopotek im Kölner Magazin Stadtrevue 6/2003 externer Link in der Serie: Zukunft der Arbeit. Folge 3: Jenseits von Hartz und ver.di

Das Recht auf Faulheit

Widerlegung des 'Rechts auf Arbeit' von 1848 von Paul Lafargue, der Ausgabe Paul Lafargue, Das Recht auf Faultheit und andere Satiren der "Edition Sonne & Faulheit, 1992" entnommen. Vollfassung beim Online-Magazin Sozialistische Positionen externer Link

Produktiver Müßiggang statt Erziehung zu Arbeit - Bericht von der Veranstaltung

Anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des AK-Erwerbslose im DGB Marburg findet eine Veranstaltungsreihe "Lob dem Müßiggang" statt. Wir dokumentieren den Bericht von der ersten Veranstaltung mit Prof Dr. Erich Ribolits (Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universitäten Innsbruck, Klagenfurt und Wien)

Arbeit auf Teufel komm raus - Sinn und Unsinn von Erwerbsarbeit"

Eine Ausstellung von abfallGUT Dresden e.V., sie kann bei abfallGUT in Dresden ausgeliehen werden - alle Texte und Bilder externer Link

Siehe auch

Die glücklichen Arbeitslosen externer Link

AAS - Anonyme Arbeitssüchtige externer Link

Projektgruppe
Arbeitssucht im Betrieb
externer Link von Holger Heide bei SEARI - Uni-Bremen

Recht auf Faulheit - Special in AUF 134 externer Link

Fetisch Arbeit

Jenseits der Arbeitsgesellschaft

Arbeitssucht

Neue Arbeitsformen / Arbeitskraftunternehmer und Ich- AG

Prekäre Arbeit

Existenzgelddebatte

Erwerbslosigkeit als Alltag

Arbeitsbedingungen allgemein


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