letzte Änderung am 4. März 2004 | |
LabourNet Germany ARCHIV! Aktuelle Meldungen im neuen LabourNet Germany |
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Home -> Newsletter-Archiv ->Donnerstag, 4.März 2004 | | Suchen |
liebe Kolleginnen und Kollegen, heute neu:
Mit 84% der Stimmen akzeptierten die Mitglieder der UFCW das von der Verhandlungskomission vorgeschlagene Abkommen über die künftige Krankenversicherung. Die Bewertung des Ergebnisses unterscheidet sich deutlich: UFCW und AfL-CIO sehen darin einen Erfolg, sowohl die linke Kritik als auch die bürgerliche Presse sehen das ziemlich anders. Ein Überblick vom 4.März 2004.
(Die Proteste gegen die Arbeitsbedingungen werden den Bau der kaspischen Pipeline wohl kaum verzögern)
Die Ölpipeline von Aserbeidschan in die Türkei (die unter Federführung der BP gebaut wird) gilt im Mainstream der Medien als das regionale Entwicklungsprojekt schlechthin. Am 28.Februar traten nun 400 Arbeiter im aserbeidschanischen Abschnitt in den Streik wegen ihrer Arbeitsbedingungen: 7 Tage die Woche 12 Stunden Schicht. In Zusammenhang mit diesem Streik gab es in Georgien nun erstmals eine gemeinsame öffentliche Protestaktion der
(bisher alleine stehenden) Umweltgruppierungen und der Gewerkschaft GTUA, die gemeinsam gegen die sozialen und ökologischen Bedingungen und Auswirkungen dieses "Modellprojektes"
protestierten. Ein (englischer) Bericht von Alec Appelbaum vom 1.März 2004 im (und beim)
Nachrichtenportal Eurasianet.
Ein ausführlicher Hintergrundartikel von Günter Pohl und Gert Eisenbürger in (und bei) der "ILA" Nummer 272 in dem auch die diversen handelnden politischen und sozialen Kräfte analysiert werden.
Auf den ersten Blick sieht es so aus: Eine Volksabstimmung zur Abwahl von Hugo Chavez - also eine grundlegende Veränderung. Verfassungskonform statt Putsch. Wie es auf den zweiten, genaueren Blick aussieht, und was für Folgerungen zu ziehen sind, machen unsere beiden Beiträge deutlich:
Und
Eine (englische) Meldung von Stephen Frost vom 29.Februar 2004 in seinem Weblog "Asian Labour News" über die Festnahme von sechs Textilarbeitern der "Tieshu Textile Factory" in Suizhou, Provinz Hubei. Dort hatten am 8.Februar rund 1200 ArbeiterInnen aus Protest gegen die Arbeitsbedingungen das Werk besetzt - und dadurch den Angriff einer Einheit bewaffneter Polizei hervorgerufen.
Am 22.Januar 2004 gab der Alcan Vorstand bekannt, dass das Werk in Jonquiere (Quebec) 10 Jahre früher geschlossen werden solle, als in bestehenden Verträgen festgelegt. Seit dem 27.Januar hält deswegen die Belegschaft den Betrieb unter eigener Leitung aufrecht. Am 17.Februar lehnte sie in einer Abstimmung einen ausgehandelten Kompromiss ab, der den Abbau von 550 Arbeitsplätzen ohne Entlassungen vorsah. Aktuell haben kanadische Arbeitsgerichte die Gewerkschaft SNEAA (der CAW angeschlossen) verpflichtet, die "illegale Aktion" aufzugeben. Zu Vorgeschichte, Ablauf und der ablehnenden Abstimmung:
Ein Fotobericht von der Demonstration gegen RFID Chips im Future Store in Rheinberg am 28.Februar 2004 auf der Seite von foebud.
"Metro gibt nach" - Die Pressemitteilung von foebud vom 27.Februar 2004 über Metros (teilweisen) Rückzieher.
Wegen einer globalisierungskritischen Stadtführung, die Malte Klar im August 2003 in Münster, während der attac-Sommerakademie auch durch die Räume von Karstadt führte, erstattete Karstadt Münster nunmehr Anzeige: In einer Pressemitteilung des attac-Konsumnetzes vom 2.März 2004 wird dieser Angriff auf die Meinungsfreiheit kritisiert und zur Solidarität aufgerufen.
Ein Beitrag von Cédric MATHIOT in (und bei) der französischen Tageszeitung "Liberation" vom 11.Februar 2004 über das Leben eines marokkanischen Automobilarbeiters in Frankreich und seine politische Biographie.
...inzwischen runde 60 und neue Beiträge im LabourNet Forum zum Kongress.
bis bald,
Helmut Weiss
LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
Der virtuelle Treffpunkt der Gewerkschafts- und Betriebslinken
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