| letzte Änderung am 29. Oktober 2003 | |
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II. Als zusätzliche Motivation zur Teilnahme an der Demo (und den fast noch wichtigeren weiteren Aktivitäten) unser Zitat der Woche:
"Ich wünsche mir deutsche verhältnisse, wo solche Reformen ohne Demonstrationen und Streiks möglich sind"
Antonio Amato, Präsident des italienischen Unternehmerverbandes "Confindustria" lt. Tageszeitung La Repubblica, zitiert in junge Welt am 25.10.2003
Arbeitskraftunternehmer, Ich-AG und "aktivierender Sozialstaat". "Empire" und die neuen Hierarchien des Arbeitsmarktes. Artikel der Gruppe Blauer Montag (pdf), Langfassung des Beitrags in Argument
a) Konzerne wollen Jobabbau bremsen. Weniger Geld für weniger Arbeit - Verdi spricht von "Zumutung"
"Deutsche Großunternehmen greifen zu ungewöhnlichen Maßnahmen, um Kosten zu senken und den Stellenabbau zu begrenzen. Die Deutsche Telekom will für ihre 100 000 Beschäftigten im Inland eine Arbeitszeitverkürzung von zehn Prozent ohne Lohnausgleich durchsetzen. Opel plant nach Angaben aus Unternehmenskreisen, im Stammwerk Rüsselsheim die 30-Stunden-Woche einzuführen. Die Reaktionen der Arbeitnehmerseite sind gespalten...." Link zum Artikel in Handelsblatt vom 29. Oktober 2003
b) "Arbeiten ohne Ende" - Kann der Betriebsrat nichts dagegen unternehmen?
"Der sich ausbreitenden Tendenz zum "Arbeiten ohne Ende" und den sich daraus ergebenden physischen und psychischen Belastungen müssen Betriebsräte nicht hilflos gegenüber stehen. Sie verfügen über eine ganze Reihe gesetzlicher Handlungsmöglichkeiten. Diese zu nutzen setzt allerdings voraus, die Beschäftigten umfassend einzubeziehen, zu informieren und zu sensibilisieren und ggf. auch die Konfrontation mit dem Management nicht zu scheuen..." Link zum Artikel von Marcus Schwarzbach in Arbeit & Ökologie-Briefe, Ausgabe 8/9 vom August/September 2003
c) Hartz V.: Betriebswirtschaftliche Kalkulationen mit einem ganzen Arbeitsleben
"Hartz III Hartz IV waren noch nicht verabschiedet, da legte Schröders Parteifreund im VW-Vorstand schon Hartz Nr. V nach: Zu allen schon praktizierten Freiheiten des Kapitals im Umgang mit der Arbeitskraft und zusätzlich zu allen neuen Regelungen, deutsche Arbeiter billiger und länger arbeiten zu lassen, hat VW-Personalchef Hartz nun einen Vorschlag gemacht, der so einfach und brillant ist, dass alle staunen werden. Ausgangspunkt seiner Überlegung ist, dass die Menschen zwar länger arbeiten müssen als bisher, dass aber ältere Beschäftigte weniger leistungsfähig sind als in ihrer Jugend. Folglich muss in der Jugend länger gearbeitet werden als im Alter (FAZ 17.9.03)" - Die Analyse des GegenStandpunkt-Verlags bei Radio Lora München und dem Freien Radio für Stuttgart.
a) Schlechte Zeiten für gute Arbeit? Noch nie gab es mehr Gründe für einen Aufbruch zu humaner Arbeit. Gesünder @rbeiten, Tipps für den Arbeitsplatz Nr. 21 (pdf-Datei) des Projektes Gute Arbeit der IG Metall
b) Sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung von Klein- und Kleinstbetrieben: Neue Lösungen statt Deregulierung
"Die sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung der Klein- und Kleinstbetriebe ist in die Schusslinie der Deregulierer geraten. Unternehmerverbände und ihnen nahestehende Kommissionen und Politiker wollen die Betriebe bis zu 50 Beschäftigten am liebsten von den Anforderungen des Arbeitsschutzes ganz befreien...." Link zum Artikel von Wolfgang Hien in Arbeit & Ökologie-Briefe, Ausgabe 10 vom Oktober 2003
Größter Streik im Einzelhandel. 30 000 Beschäftigte einer Ladenkette
im Ausstand wegen Sozialabbau
"Seit mehr als einer Woche wird die große südafrikanische Ladenkette
Shoprite-Checkers bestreikt. 30000 Arbeiter und Angestellte wehren sich gegen
die Umwandlung ihrer Vollzeit- in Teilzeitstellen und gegen die damit verbundenen
Streichungen ihrer Sozialleistungen..." Link
zum Artikel von Hanna Ndlovu, Pretoria, in ND vom 29.10.03
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