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Updated: 18.12.2012 15:51 |
Ixion vs LabourNet: Ergebnisse und Pressespiegel zur Güteverhandlung am 29.2.2008 in Hamburg
"Kapitalist" als Beleidigung. Die Maschinenbaufirma Ixion sieht sich diffamiert und geht vor Gericht "Ixion ist nicht nur ein König der griechischen Mythologie, der seinen Schwiegervater in eine glühende Kohlengrube stieß. Ixion ist auch ein Maschinenbauer mit Standorten in Sachsen und Hamburg - eine normale Firma mit Grundkapital, Eigen- und Fremdkapital. Und die wehrt sich gerichtlich dagegen, als "Kapitalist" bezeichnet zu werden." Artikel von Stephan Kaufmann in der Berliner Zeitung vom 01.03.2008 IXION GmbH & Co. KG vs. labournet.de e.V. u.a. - Kapitalist kein verbotenes Schimpfwort Aus Kapitalisten werden Blutsauger. Unternehmer fühlt sich durch den Titel "Kapitalist" in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt und möchte dem Internet-Portal Labournet einen Maulkorb verpassen. Pressekammer hält Begriff durch die freie Meinungsäußerung gedeckt "Andreas Buske redet nicht lange um den heißen Brei: "Die Klage ist nicht aussichtsreich", sagt der Vorsitzende der Pressekammer des Landgerichts Hamburg. "Umsomehr, wenn die gesamten Texte mit einem Verbot belegt werden sollen." Dann belehrt er die Klägerseite, die dem linken Internetportal Labournet einen Maulkorb verpassen und die Bezeichnungen "Kapitalist" und "Erpressung" verbieten lassen möchte, dass doch die Meinungsfreiheit ein "hohes Gut" sei. Dass das Urteil erst am 2. Mai gesprochen wird, liegt daran, dass die Klage kurzfristig abgeändert wurde." Artikel von Kai von Appen in der taz Nord vom 01.03.2008 LabourNet erhält von Justiz Rückendeckung. IXION verändert Klage: Kein Urteil in Hamburg "In Hamburg sollte gestern die Klage der Firma IXION gegen das linksgewerkschaftliche Internetportal LabourNet verhandelt werden. Überraschend kündigte IXION aber vor Gericht eine komplett neue Klage an." Artikel von Ina Beyer in ND vom 01.03.2008 Solidaritäts-Kundgebung und Verhandlung in der Sache Ixion vs. LabourNet Germany "Hamburger KollegInnen bekundeten Mag Wompel vor der Verhandlung ihre Solidarität. Der Saal der Pressekammer war bis auf den letzten Platz gefüllt. Vors. Richter Buske sprach von der Meinungs- und Pressefreiheit als ein hohes Gut. Partei der Klägerin stellt kurzfristig neue Anträge. Der Termin für die Urteilsverkündung ist auf den 02. Mai 2008 anberaumt. Im Vorfeld der Verhandlung, gegen 11:30 Uhr, einfanden sich am gestrigen Freitag rd. 25 KollegInnen vor dem Ziviljustizgebäude am Sievekingplatz, um der Chefredakteurin des LabourNet Germany, Mag Wompel, ihre Solidarität zu bekunden und ein Zeichen für unsere Meinungs- und Pressefreiheit zu setzen." Bericht von Thomas Meese vom 1. März 2008 bei Forced Labour Solidarität für LabourNet Germany "Am 29.02.08 fand im Hamburger Landgericht der Prozess über Ansichten zur Pressefreiheit gegen die Chefredakeurin von LabourNet Germany statt. Ergebnis bleibt noch offen." Bericht und Bilder von Tom vom 29.02.2008 bei indymedia |