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IG Medien Bezirk Wiesbaden:

Rentenproteste fortsetzen - Kein Grund zur Entwarnung!

Der IG Medien Bezirk Wiesbaden begrüßt die im vergangenen Herbst angefachten gewerkschaftlichen Protestbewegungen gegen die Rentenpläne der Bundesregierung. Die Zugeständnisse der Bundesregierung, wie sie bei der Zusammenkunft der Vorsitzenden von DGB, IG Metall, ÖTV und IG BCE am 17. Dezember 2000 vereinbart wurden, zeigen, dass das "Basta" des Bundeskanzlers vor dem ÖTV-Gewerkschaftstag doch nicht das letzte Wort war. Gleichzeitig jedoch sehen wir keinen Grund zur Entwarnung, Beruhigung und Selbstgefälligkeit. Trotz einer gebremsten Absenkung des Rentenniveaus hat die jetzt zu erwartende "Reform" nach wie vor zentrale Schwachpunkte, die wir nicht akzeptieren können.

Die IG Medien im Bezirk Wiesbaden fordert vom DGB Wiesbaden-Limburg eine Fortsetzung der öffentlichen Proteste gegen diese Knackpunkte der Renten"reform"pläne der Bundesregierung.

Wir fordern den GHV der IG Medien auf, seine kritische und gut begründete öffentliche Ablehnung dieser Riesterschen "Reform" beizubehalten und einen entsprechenden Initiativantrag auf dem ver.di-Gründungskongreß im März 2001 in Berlin einzubringen. Die handfesten Interessen unserer Mitglieder müssen auch in ver.di vertreten werden, denn sie entsprechen denen aller Beschäftigten und Gewerkschaften.

Wir fordern die Kolleginnen und Kollegen der IG Medien in haupt- und ehrenamtlichen Positionen auf, in den DGB-Kreisvorständen, ver.di-Koordinierungsgremien und auch anderswo in diesem Sinne tätig zu werden.

So einstimmig beschlossen auf der Sitzung des Bezirksvorstandes am 10.Januar 2001


Bitte alle Antworten auch an folgende Adresse: hgoefinger@aol.com
Vielen Dank.


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