LabourNet Germany Dies ist das LabourNet Archiv!!! Aktuelle Meldungen im neuen LabourNet Germany

Home Über uns Suchen Termine

 

Gruppenprofil von DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine e.V.)

Wer sind wir .....

DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine e.V.) wurde im Dezember 1980 als Dachverband von Vereinen aus der Türkei gegründet. Sie ist heute in mehr als 35 Städten, hauptsächlich in den alten Bundesländern, durch Mitgliedervereine und Ortsgruppen aktiv.DIDF ist ein demokratische, überparteiliche, unabhängige, aber keine unpolitische Organisation. Jeder Verein sowie jede Person, die/der sich mit den Forderungen von DIDF vereint, kann Mitglied werden oder bei uns mitmachen.DIDF ist eine Vereinigung, die von türkischen und kurdischen Beschäftigten gegründet wurde, aber nach dem Prinzip keine Trennung von Rasse, Sprache, Geschlecht, Religion handelt und ein Forum für Völkerverständigung und internationale Solidarität bildet. DIDF verfügt über engere Kontakte zu demokratischen Parteien, Organisationen, Gewerkschaften und Menschenrechtsvereinigungen in der Türkei, TR-Kurdistan und Europa.DIDF verfügt in ihrem Kampf für Gleichberechtigung und friedliches Zusammenleben über gute Kontakte zu demokratischen Organisationen, Gewerkschaften, Parteien, Vereinen, Initiativen, Bewegungen u.a. in der Bundesrepublik. In Basisbezogenen Bündnissen sowie Initiativen versucht sie eine Brücke zwischen den Problemen der Nicht-deutschen und dem gemeinsamen Kampf in Deutschland zu bilden.

Gegen Arbeitslosigkeit und Sozialkahlschlag

Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und Armut haben heute neue Maße angenommen. Gerade immer mehr türkische und kurdische Beschäftigte sind von diesem Zustand noch mehr beeinflußt. Arbeitslose, Migranten und Sozialhilfeempfänger werden als Sündenböcke der sozialen Ungleichheit bloßgestellt. Kapital und Politik versuchen durch diese Politik die wahren Ursachen der Arbeitslosigkeit zu vernebeln. Andererseits versuchen Großkonzerne und Kapitalkreise mit dieser Politik ihre Profite ohne Einschränkungen zu steigern und neue Begünstigungen erhalten. Damit versuchen sie auch den gemeinsamen Kampf zu schwächen.Wir sagen offen: Die Arbeitslosigkeit und Verarmung sowie die Sozialkahlschlagpolitik gehen auf das Konto des Kapitals.DIDF steht als Arbeiterorganisation offen gegen diese Teile- und Herrschepolitik. Durch ein gemeinsames Bündnis mit Gewerkschaften, Initiativen und Organisationen wollen wir auch die türkischen und kurdischen Kollegen für diesen Kampf gewinnen. Deshalb fordert DIDF:· Nein zu Privatisierung und Flexibilisierung· Kein Abbau sozialer Dienstleistungen· Schluß mit Arbeitsplatzabbau· Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich· Arbeitsplätze, Auskommen und gleiche Rechte für alle Für ein Miteinander In der Bundesrepublik leben heute fast 7,5 Mio. Menschen Nicht-deutsche. Auch die Rot-Grüne Regierung führt die schon vorhandene Ausgrenzungspolitik weiter fort und verhindert somit das friedliche Zusammenleben. Durch gesonderte "Ausländergesetze" werden Nichtdeutsche offen diskriminiert und gegen andere Teile dieser Gesellschaft ausgespielt. Dies verhindert auch das Zusammenleben.

Einbürgerungsrecht für alle

Auch in der Debatte um die Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts haben rassistische Parteien mit einer breiten Kampagne eine Front gegen das Zusammenleben gebildet. Doch rund 70% der hier lebenden Migranten lebt seit mehren Jahren hier und hat ihren Lebensmittelpunkt in der Bundesrepublik. DIDF lehnt konsequent alle diskriminierenden Gesetze ab und setzt sich für die Gleichberechtigung und das Zusammenleben aller hier lebenden Menschen ein.

Deshalb fordert DIDF:

Gegen eine rassitische Abspaltungspolitik des türkischen Staates

In den letzten Jahren hat der türkische Staat vermehrt türkisch nationalistische, fundamentalistische und faschistische Organisationen im Rahmen der türkischen Lobby in Deutschland organisiert und sie zu Hetzkampagne angestachelt. Durch die nationalistische, islamistische und rassistische Propaganda der türkischen Regierung und ihrer Strukturen will man das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten verhindern. All diese vielfältigen religiös, nationalistisch und staatlich orientierten Organisationen bezwecken eine Abspaltung und wollen in dieser Gesellschaft die Ghettosierung stärken. Die Alternative zum deutschen Rassismus kann keineswegs der türkische Nationalismus sein. DIDF lehnt als internationalistische Organisation alle möglichen Inhalte und Formen von Rassismus, Nationalismus, Diskriminierung und Ausgrenzung ab und kämpft für ein gleichberechtigtes Miteinander aller hier lebenden Menschen.

Solidarität mit der Demokratie- und Menschenrechtsbewegung in der Türkei

DIDF versucht in Deutschland ein breiteres Solidaritätsnetz mit der Demokratiebewegung in der Türkei und in Kurdistan aufzubauen und die Öffentlichkeit zu informieren. DIDFunterstützt die demokratische Medienlandschaft und solidarisiert sich mit dem Kampf der Gewerkschaften, demokratischen Parteien, politischen Gefangenen und der Menschenrechtsvereinigungen in der Türkei.

Kultureller Dialog gegen Vorurteile!

DIDF versucht verstärkt durch kulturelle Veranstaltungen und Aktivitäten einen kulturellen Dialog zu öffenen, in der das Kennenlernen von Kulturen einen wichtigen Schritt für die Überwindung der Vorurteile bildet. DIDF versucht in diesem Zusammenhang die fortschrittliche Kultur, Geschichte und Literatur in diesem Lande den hier lebenden Menschen aus der Türkei zu vermitteln und somit eine Brücke für eine gemeinsame Zukunft zu bilden. In diesem Zusammenhang organisiert DIDF Festivals, Lesungen und kulturelle Aktivitäten durch. Hinzu kommt, daß DIDF Publikationen wie die TATSACHEN und die JUNGE STIMME veröffentlicht.

Kontakte zur DIDF

Schwalbengasse 42, 50667 Köln
Tel.: 0221 / 925 54 93
Fax: 0221 / 925 54 95
E-Mail: didf@didf.de
Homepage: www.didf.de
Bankverbindung: Postbank Köln Kontonr.: 319683-509 BLZ: 370 100 50


Home
LabourNet Germany: http://www.labournet.de/
LabourNet Germany: Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The virtual meeting place of the left in the unions and in the workplace
Datei:
Datum: